Maitour

 

Die erste Maitour führte die damaligen Mitglieder nach Trier, wo man die Caspari Brauerei besichtigte. Als Transportmittel diente das »Bäs'chen« von Robert Breuer, der die Mitglieder im Bedarfsfall als »Filmvorführer« ausgab, so dass man gemeinsam überall hinfahren und günstig einkehren konnte. In den Anfangsjahren wurde noch in Pensionen Übernachtet, später nutzte man Zelte, heute schläft man im Auto, gar nicht, oder wo man eben Platz findet. Üblicherweise suchte man sich im voraus einen Ort aus, an dem man an einem Fest teilnehmen konnte und wo man nicht allzu bekannt war. Zwischenzeitlich gab es auch sogenannte Vortouren, dabei testeten »ausgesuchte« Mitglieder den Ort, die Leute, die Sehenswürdigkeiten, das Essen, das Schwimmbad und natürlich BIER und WEIN. Denn die Tour sollte ja ein kulinarischer und kultureller Höhepunkte des Jahres darstellen. Hier nun einige kurze Anmerkungen, die bei den beteiligten Mitgliedern Erinnerungen wecken werden. z.B.:

Untenstehendes Bild zeigt die Maigesellschaft in Trier nach der Brauereibesichtigung und einen, der den guten Gerstensaft und das Essen nicht bei sich halten konnte. Maitour 1959 Trier

Gerne erinnert man sich auch an die Touren nach Stadtkyll und die stilecht getrunkenen Kämmerling-Runden.

Ein Zeltplatz mußte unmittelbar nach der Fronleichnamsprozession geräumt werden, da dieser unmittelbar neben dem Friedhof lag, was man vorher nicht bemerkt hatte.

In einem Jahr Übernachteten zwei Jungmitglieder in einem einzigen Waschmaschinenkarton.

Ein anderes Mal besuchten wir mit 24 Mitgliedern das Münchener Oktoberfest und kehrten leider nur mit vier Mitgliedern nach Hause zurück.

Auf ein gelungenes Maifest folgte im Jahr 2000 DIE MAITOUR schlecht hin. Geplant war eine Tour aller Mitglieder nach Renesse in Holland. Leider ist die Zahl der Teilnehmenden im Vorfeld auf 11 Mann geschrumpft. Die 1. Nacht haben wir auf einem Zeltplatz verbracht, den wir am nächsten Morgen geräumt haben, weil es uns nachts viel zu laut war. Ausgewichen für die 2. Nacht sind wir dann auf ein Privatgelände, wo uns sicher niemand stören würde. Tagsüber blieb im stahlenden Sonnenschein Zeit über die nicht teilnehmenden Mitglieder der MG zu lachen. Wir fühlten uns wie Gott in Holland. Auf der letzten Versammlung wurde der auszugebende Geldbetrag festgelegt. Da 11 Personen aber nicht ohne Ende essen und trinken können, wurde, zur Freude des Kassierers,  des Betrages wieder mit in die Heimat gebracht. Es wird keinen geben, der auf dieser Maitour 30 DM aus eigener Tasche bezahlt hat [Grüße an Lars Falter]. Die Worte des 1. Vorsitzenden :Ich zahle...“ wurde immer gerne gehört.

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